Schulchronik ab dem Schuljahr 1966/67

Die Geburtsstunde der Schule des Polytechnischen Lehrganges in Krems
„Der Bezirksschulrat Krems Stadt bringt am 25. Mai 1966 zur Kenntnis, dass die NÖ Landesregierung gem.Erlaß vom 10.5.1966, Zahl VIII/1-1627-1966 in ihrer Sitzung vom 10.5.1966 gemaß § 4 des Pflichtschulorganisationsgesetzes 1965 die Bewilligung zur Errichtung einer Polytechnischen Schule in Krems mit 4 Klassen erteilt hat. Gleichzeitig ist für den reibungslosen Unterrichtsbeginn mit 1.9.1966 vorzusorgen."
Mit diesen Worten beginnt die Schulchronik der Polytechnischen Schule. Nun waren der Bezirksschulrat, das Schulamt, die Schulgemeinden von Stadt und Land Krems, Bezirkshauptmann, Bezirksschulinspektor und Bürgermeister aufgefordert, die entsprechenden organisatorischen Maßnahmen zu setzen, dass diese neue Schule starten konnte.
Diese Schule wurde im 2. Stock des Gebäudes der ehemaligen Knaben-Hauptschule am Hafnerplatz 1 untergebracht. Hiezu waren mehrere bauliche Veränderungen notwendig, die in den Ferienmonaten Juli und August 1966 durchgeführt wurden.
Zum provisorischen Leiter der Polytechnischen Schule wurde HHL Franz Faltl bestellt, der seinen Dienst am 1. 8. 1966 angetreten hat. Das 1. Schuljahr begann am Montag, dem 5. September 1966 mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche Krems. Anschließend erhielten die 47 Mädchen und 96 Knaben (143 Schüler) in den Klassen von den Klassenvorständen die ersten Anweisungen für das Schuljahr.
Die Lehrer der ersten Stunde waren:
Frau Schulrat Maria Kuen, Klassenvorstand der Klasse (3 M)
Herr Volksschuldirektor Anton Hölzl, Klassenvorstand der Klasse (4 KM)
Herr Hauptschulorberlehrer Ludwig Proidl, Klassenvorstand der Klasse (1 K)
Herr Volksschuloberlehrer Walter König, Klassenvorstand der Klasse (2 K)
Frau Anna Mahrer, Arbeitslehrerin
weiters die Lehrer, die am Polyt. Lehrgang diverse Gegenstände unterrichteten:
Herr Alois Nußbaumer, Religionslehrer
Herr Hauptschuloberlehrer Heinrich Dübon
Frau Hauptschuloberlehrer Margarethe Flechsig
Frau Hauptschuloberlehrer Berta Bierbaum
Frau Hauptschuloberlehrer Maria Winter
Die Schüler kamen zum vorwiegenden Teil aus der Volkschule - Oberstufe (57 Knaben und 30 Mädchen), weiters aus der Hauptschule (36 Knaben und 18 Mädchen) und 2 Knaben kamen aus der Unterstufe einer Allgemeinbildenden Schule.
Aus der Stadt Krems kamen 47 Schüler, aus dem Bezirk Krems-Land der überwiegende Teil von 96 Schülern.


Die ersten 3 Schuljahre von 1966 bis 1969
Schulleiter dieser ersten Periode war Franz Faltl. Er wurde vorerst nur zum provisorischen Leiter bestellt und mit 1. Sept. 1969 zum definitiven Direktor der Schule bestellt. Schon ein Monat nach Schulbeginn kamen im Oktober 1966 Herr Landesschulinspektor Hofrat Dr. Gartner und Herr Bezirksschulinspektor Reg.Rat Pernauer mit einem Reporter des ORF in die Schule, um ein Stimmungsbild der Schüler und Lehrer zu erhalten. Die Sendung wurde am 24. 10. 1966 im ORF ausgestrahlt.
Die Lehrer versuchten die Persönlichkeitsbildung und Berufsorientierung besonders in den neuen Fächern Lebenskunde und Berufskunde zu vermitteln, die mit je 3 Wochenstunden unterrichtet wurden.
Die Schüler und Eltern, die anfangs doch eher skeptisch bis ablehnend dem Poly gegenüber eingestellt waren, konnten nach und nach die Sinnhaftigkeit dieser Schule erkennen. Muss man doch bedenken, dass die Schüler erstmals um 1 Jahr länger schulpflichtig waren.

Im Schuljahr 67/68 wurden die Freigegenstände Maschinschreiben und Kurzschrift eingeführt. Zum Lehrkörper der Schule kamen 1967 VL Annemarie Fetti, verh. Seiler, VOL Karl Sacha (Werken), Kaplan Franz Schrittwieser (Religion) und 1968 VL Emmerich Eder als ständige Lehrer dazu. Dennoch gab es einen Lehrermangel, sodass Stunden gekürzt und die Lehrer zu Mehrdienstleistungen verpflichtet werden mussten.

Im Schuljahr 68/69 stieg der Schülerstand von 127 auf 165 Schüler, sodass 5 Klassen geführt wurden. Die Klasse musste außerhalb des Schulgebäudes in der ehemaligen Musikschule untergebracht werden, was für Schüler und Lehrer eine Erschwernis der Arbeit bedeutete.


Die Ära Faltl von 1969 bis 1972
Aus der Chronik 1969/70:„Der Polytechnische Lehrgang hat sich nach dreijährigem Bestehen bei den Eltern und Schülern gut eingeführt und ist zu einer Selbstverständlichkeit wie andere Schularten geworden.“
Das Schuljahr 1969/70 wird mit 151 Schülern und 5 Klassen das Schuljahr eröffnet. SR Franz Faltl wurde mit 1.Sept. 69 zum definitiven Direktor der Schule des Polytechnischen Lehrganges bestellt. In diesem und den folgenden Jahren legten fast alle Lehrer die Lehramtsprüfungen für Volks-, Haupt- oder Polytechnische Schulen ab.

Im Schuljahr 1970/71 musste ähnlich wie im Vorjahr eine Mädchenklasse in der Musikschule untergebracht werden, da 156 Schüler die Schule besuchten und für die 5. Klasse noch kein Raum am Hafnerplatz zur Verfügung stand. Der Hauswirtschaftsunterricht fand in den Küchen der Englischen Fräulein, im Realgymnasium für Mädchen in der LBA und in der Mädchen-Hauptschule Hafnerplatz statt.

Im Schuljahr 1971/72 besuchten 152 Schüler die Schule. Die 5. Klasse konnte endlich im eigenen Schulhaus untergebracht werden, da die Bezirksbildstelle in die Knaben-Hauptschule am Mitterweg übersiedelte.


Der Poly von 1971 bis 1977 unter der Leitung von Anton Hölzl
Mit 1. 9. 1972 wird HLPL Anton Hölzl mit der Leitung der Schule des Polytechnischen Lehrganges betraut. Mit 70 Knaben und 66 Mädchen werden 5 Klassen gebildet, die Klassenvorstände sind:
LPL Emmerich Eder, (K1)
pr. VL Alfred Hackl, (K2)
SR Maria Kuen, (M1)
LPL Annemarie Seiler, (M2)
HLPL Walter König, (KM)
Der Unterricht ist nur mit dauernden Mehrdienstleistungen durchzuführen. Ein geplanter Schulversuch über die Führung von Leistungsgruppen in Deutsch und Mathematik musste abgesagt werden, da weder Räumlichkeiten noch Lehrer zur Verfügung standen. Der Turnunterricht wurde vom Turnsaal der Volksschule Hafnerplatz, der wegen Renovierungsarbeiten gesperrt war, in den Turnsaal des Mus. päd. Realgymnasiums in der Messehalle vis-a-vis dem Eislaufplatz verlegt.

Im Schuljahr 1973/74 wurden 3 junge Lehrer neu an die Polytechnische Schule versetzt:
LPL Christine Gubitzer
HL Gerhard Göstl
VL Michael Plöckinger
LPL Emmerich Eder schied nach 5 Jahren aus dem Lehrkörper und wurde Übungsschullehrer und später Abteilungsvorstand an der Pädagogischen Akademie in Krems.
111 Schüler wurden in 5 Klassen unterrichtet.
Mit 1.1.74 wird Direktor Anton Hölzl zum definitiven Direktor der Polytechnischen Schule ernannt. Die Schülerzahl stieg auf 133, es wurden weiterhin 5 Klassen geführt. Der Turnunterricht musste in den Turnsaal der neu erbauten Volksschule Stein verlegt werden und wurde bis zum Neubau der Sporthalle Krems 1995 in diesem Gebäude gehalten. Mit 1. 9. 74 ist das neue Schulunterrichtsgesetz in Kraft getreten, dass die Mitarbeit der Eltern und Schüler im Schulgemeinschaftsausschuss vorsieht. Die erste Sitzung des Schulgemeinschaftsausschusses wurde am 21. 1. 75 durchgeführt. Im Jahr 1974 wurde die schadhafte Fassade der Schule am Hafnerplatz renoviert und die Fenster ausgetauscht. Der Unterricht während der Bauarbeiten wurde in einem Raum im alten Postgebäude in der Sparkassengasse gehalten. Erstmals am PL Krems wurde eine Schulschwimmwoche unter der Leitung von Alfred Hackl durchgeführt.

Im Schuljahr 1975/76 wird die Ostseite der Schule wird renoviert, im Schulhof der Schule wird eine großzügige Fahrradgarage errichtet und der Hof asphaltiert. Gesamtkosten: S 3,5 Mio

Für das Schuljahr 1976/77 waren 156 Schüler gemeldet, tatsächlich kamen jedoch 180 Schüler. Eine 6. Klasse wurde zwar genehmigt, konnte jedoch aus Raum- und Personalnot nicht geführt werden.
Erstmals wird auch ein Förderunterricht für die Schüler durchgeführt.
OSR Hölzl trat mit 1. 9. 77 in den Krankenstand und anschließend in den Ruhestand über.


Der Polyt. Lehrgang von 1977 bis 1986 unter der Leitung von Ludwig Proidl
Die Übersiedlung vom Hafnerplatz in die Althangasse: Das Schuljahr 1977/78 war das letzte Jahr in der Schule am Hafnerplatz. Mit 1. 9. 77 wurde HLPL Ludwig Proidl mit der provisorischen Leitung der Schule beauftragt.
Zu Schulbeginn erschienen 183 Schüler, es konnte aber aus Raum- und Personalnot keine 6. Klasse errichtet werden. Englisch wurde neben Maschinschreiben und Kurzschrift als Freigegenstand eingeführt. Der Hauswirtschaftsuntericht wurde weiterhin am BORG, der Turnunterricht in der Volkschule Stein gehalten.
Da die Koedukation in den Schulen nicht mehr aufzuhalten ist, werden die Knabenvolksschule am Hafnerplatz und die Mädchenvolksschule in der Althangasse zusammengelegt.
Der Polytechnische Lehrgang übersiedelt daher in den 2. Stock in die Althangasse Nr. 3.

Mit dem Schuljahr 1978/79 wird der Unterricht an der Schule in der Althangasse begonnen.
HLPL Ludwig Proidl wurde zum definitiven Direktor ernannt.
Mit 147 Schülern konnten 5 Klassen gebildet werden.
Für die Sonderschule und den Polyt. Lehrgang wird in der ehemaligen Kapelle der Schule in der Althangasse eine Schulküche geplant, aus Geldmangel konnte der Umbau jedoch nicht begonnen werden.


Lehrkörper der Polytechnischen Schule verjüngt
Mit dem Schuljahr 1979/80 wurde der Lehrkörper der Schule verjüngt.
VL Elfriede Baumgartner, VL Engelbert Bures, VL Manfred Guelfenburg und VL Wieland Gruberbauer wurden an die Schule versetzt.
166 Schüler kamen an Stelle von 182 gemeldeten Schülern in die Schule, es durften 6 Klassen gebildet werden.
Koll. Guelfenburg veranstaltete mit Koll. Bures und Koll. Baumgartner vom 22. bis 29. 3. 80 den 1. Schulschikurs am PL Krems.

Mit 160 Schülern durften im Schuljahr 1980/81 6 Klassen gebildet werden.
Leistungsgruppen werden eingeführt.

Mit 150 Schülern können im Schuljahr 1981/82 statt 6 nur mehr 5 Klassen gebildet werden.
Im Schuljahr 1982/83 wurden mit 133 Schülern 5 Klassen gebildet. Neben Maschinschreiben, Stenotypie wird auch Buchhaltung und Projektunterricht eingeführt.

Schuljahr 1983/84: 136 Schüler wurden von 11 Lehrern in 5 Klassen unterrichtet. Im März 1983 wurde erstmals der Antrag für den schulfreien Samstag gestellt. Der Antrag wurde vom Landesschulrat aber abgelehnt.

Schuljahr 1984/85: Mit 135 Schülern wurden 5 Klassen und 6 Leistungsgruppen in Deutsch und Mathematik geführt. Der Umbau einer Klasse für einen Physiksaal wird für die Ferien geplant - Kostenpunkt: S 650.000,--. Der Hauswirtschaftsunterricht wurde vom BORG in die neue Küche der Hauptschule Mitterweg verlegt. Für die schuleigene Küche ist noch immer kein Geld vorhanden.

Schuljahr 1985/86: Mit Verordnung des Landesschulrates vom 19. 6. 85 wurde der Samstag schulfrei erklärt. Zu Schulbeginn kamen 110 Schüler, folglich konnten nur mehr 4 Klassen gebildet werden.

Schuljahr 1986/87: Endlich war es soweit: Die Schulküche in der ehemaligen Kapelle der Schule wurde für den PL und die ASO in den Ferien umgebaut und neu ausgestattet - Kosten: S 530.000,--. Auch der Werkraum im Keller der Volksschule Hafnerplatz wurde um S 620.000,-- neu umgebaut und mit neuem Werkzeug ergänzt. In diesem Schuljahr ging erstmals die Klassenzahl von 4 auf 3 Klassen zurück, es waren lediglich 84 Schüler erschienen. Mit 31. 12. 1986 trat DPL Ludwig Proidl in den Ruhestand.


Christine Gubitzer übernimmt die Leitung der Schule
Da die Schülerzahl auf 88 stieg und ein Leiterwechsel erfolgte, wurde die Eröffnung einer 4.Klasse genehmigt.
SR Walter König wurde im Rahmen einer Feier von LSI Hofrat Erich Macho und BSI RR Egon Weinberger der Titel „Direktor in Ruhe" verliehen.
Die Schulgemeinde bewilligte den Ankauf von 7 Personalcomputern der Marke Commodore mit Bildschirmen und Druckern um S 224.000.-- Weiters wurden neue Möbel um S 120.000,-- angeschafft. Die Direktionskanzlei wurde in das Lehrmittelzimmer verlegt und zum Preis von S 30.000,-- mit neuer Einrichtung ausgestattet. Für das Schulgebäude wurde die Heizung mit neuem Kessel und Computersteuerung versehen. Somit war die Schule optimal renoviert und entsprach den modernen Erfordernissen. Zum 20. Jahrestag der Gründung der Schule wurde vom 19. bis 20. Juni 1987 eine Schulausstellung abgehalten.

Schuljahr 1987/88: Die Lehrerinnen HL Dagmar Hutterer und HL Barbara Großauer wurden der Schule zugewiesen. Mit 70 Schülern konnten 3 Klassen gebildet werden. Die Schüler können aus 3 Seminaren und Wahlpflichtfächern wählen. Informatik als Wahlpflichtfach wurde von allen Schülern gewählt, als Freigegenstände auch Buchhaltung und Projektunterricht. Als Unverbindliche Übungen laufen Verkehrserziehung und Erste Hilfe. Erstmals wurde die Berufspraktische Woche eingeführt. Schüler hatten die Möglichkeit, in einem Beruf ihrer Wahl eine Woche zu schnuppern.

Schuljahr 1988/89: Frau HL Anneliese Grabner und HL Herta Korb kamen neu an die Schule. Mit 90 Schülern zu Schulbeginn konnten 4 Klassen geführt werden. In einem Schulversuch wurde eine neue Unterrichtsgestaltung und Stundentafel erprobt. Die Unterrichtsstunden für Schüler betrugen 33 Std. pro Woche. Englisch wurde in Leistungsgruppen unterrichtet. Aus drei Seminaren und 3 Wahlpflichtfächern konnte gewählt werden. Freigegenstände und Unverbindliche Übungen wurden zusätzlich angeboten.

Schuljahr 1989/90: Mit 102 Schülern wurden 4 Klassen gebildet. Frau Dr. Hildegard Kolar kommt an die Schule. Mit diesem Schuljahr trat für alle Polyt. Lehrgänge eine neue Stundentafel in Kraft. Der Schulversuch, den die Schule erprobte, wurde ins Regelschulwesen übergeführt. Deutsch, Mathematik und Englisch wird in Leistungsgruppen unterrichtet. 4 Seminare werden zu Auswahl gestellt. Wahlpflichtgegenstände im Ausmaß von 6 Stunden können von den Schülern gewählt werden. Die Lehrpläne zu den meisten Gegenständen wurden überarbeitet.

Schuljahr 1990/91: Mit 89 Schülern zu Schulbeginn wurden 4 Klassen genehmigt. Während des Schuljahres erhöhte sich der Schülerstand um 10 %.

Schuljahr 1991/92: vHL Gerhard Graf kommt neu an die Schule und übernimmt den Religionsunterricht an Stelle von ROL Juan Jose Echeverria. Die Schülerzahl sinkt auf 69 Schüler und 3 Klassen, aber am Ende des Schuljahres besuchten 76 Schüler die Schule.

Schuljahr 1992/93: Mit 69 Schülern werden 3 Klassen geführt.

Schuljahr 1993/94: Kollege HOL Walter Nawratil wurde der Polytechnischen Schule zugewiesen. 71 Schüler wurden in 3 Klassen unterrichtet. Der Schulversuch PL 2000 wurde in einer moderaten Weise erprobt. Der Pflichtunterricht betrug 34 Stunden pro Woche. 13 Stunden Unterricht in den Stammklassen, 11 Stunden Deutsch, Mathematik und Englisch in Leistungsgruppen und 10 Stunden in Alternativer Pflichtgegenständen. Es wurden 3 Fachbereiche angeboten: vier technische Bereiche, ein kaufmännischer Bereich und ein human-kreativer Bereich. Zu Schulbeginn wurde eine vierwöchentliche Berufsorientierungsphase durchgeführt, danach entschieden sich die Schüler für einen der drei Fachbereiche.


Schuljahre 1996/97 bis 2000/01
Pflichtgegenstände in den Stammklassen (Anzahl der Wochenstunden):
Religion 2
Beruforientierung und Lebenskunde 2
Politische Bildung und Wirtschaftskunde 2
Naturkunde und Ökologie, Gesundheitslehre 2
Leibesübungen 2
Pflichtgegenstände in Leistungs- und Niveaugruppen:
Deutsch inkl.Schriftverkehr 3
Lebende Fremdsprache: Englisch inkl. Fachenglisch 3
Mathematik inkl. Wirtschaftsrechnen 3
Alternative Pflichtgegenstände 15 Wochenstunden:

Technische Fachbereiche Metall Elektro Holz Bau
Technisches Seminar inkl. angewandte Informatik 2 2 2 2
Technisches Zeichnen 2 2 - -
Technisches Zeichnenund Konstruktionsübungen - - 4 4
Grundlagen der Mechanik 2 - - -
Grundlagen der Elektrotechnik - 2 - -
Fachkunde zum Fachbereich 2 2 2 2
Werkstätte zum Fachbereich 7 7 7 7

Wirtschaftliche/Humankreative Fachbereiche Handel Dienstleistung Tourismus
Betriebswrtschaftl. Seminar inkl. angew. Informatik 4 - -
Humankreatives Seminar und fachprakt. Übungen - 4 4
Buchhaltung - 2 2
Buchhaltung und Wirtschaftsrechnen 4 - -
Textverarbeitung 3 3 3
Fachpraktische und kommunikative Übungen 4 - -
Ernährung, Küchenführung, Service - 4 4
Kreatives Gestalten - 2 -
Zweite lebende Fremdsprache: Französisch - - 2

Schuljahr 2001/2002:
Lehrer:
Alfred Hackl, OLPTS, Schulleiter
Elfriede Baumgartner, OLPTS
Walter Nawratil, OLPTS
Barbara Großauer, OLPTS
Schörgmaier Josef, OLPTS
Schörgmaier Margit, OLPTS
Graf Gerhard, LPTS
Gruber Heinz, HOL
Zöch Virginia, vHL, I L
Burda-Louda Alexandra, vHL, II L
Samac Karin, OLfWE, 15 Std.
Eva Ploner, OLfWE,
Herbert König, 7 Std. Fachkunde, GM, Werkstätte für Metall
Mitarbeiter:
Frau Beatrix Gruber, Reinigungskraft für 25 Stunden
Hr. Johannes Harrer, Schulwart der ASO, übernimmt Post und kleine Reparaturen
Bezirksschulinspektorin
RR Elfriede Straßhofer, ging mit August 2002 im Ruhestand.
Schülerzahl: 91 Schüler zu Schulbeginn und Schulschluss, davon 4 Integrationsschüler

Schuljahr 2002/2003:
Lehrer:
Alfred Hackl, OLPTS, Schulleiter, unterrichtet im Berufsvorbereitungsjahr der ASO Werkstätte und Fachkunde Metall und an der Päd. Akademie Krems Berufsorientierung
Elfriede Baumgartner, OLPTS, Fachbereichsleiterin Dienstleistungen
Walter Nawratil, OLPTS, Fachbereichsleiter für Elektro
Barbara Großauer, OLPTS, Fachbereichsleiter für Tourismus
Schörgmaier Margit, OLPTS, Fachbereichsleiterin für Handel-Büro, Mitverwendung an der VS Stein (4 Std. REL)
Graf Gerhard, LPTS, Fachbereichsleiter Bau, Mitverwendung im BVJ an der ASO (Werkstätte und Fachkunde Bau)
Gruber Heinz, HOL, Fachbereichsleiter Mechatronik
Zöch Virginia, vHL, IL, Fachbereichsleiterin Holz
Burda-Louda Alexandra, vHL, II L, Fachbereichsleiterin Elektro
Samac Karin, OLfWE, 8 Std. EKS , Stammschule Mitterweg
Herbert König, 7 Std. Fachkunde, GM, Werkstätte für Metall, Stammschule SES Allentsteig
Schörgmaier Josef, OLPTS wechselt die Schule und unterrichtet an der PTS Herzogenburg, da er seinen Wohnort ändert
Mitarbeiter:
Frau Beatrix Gruber, Reinigungskraft für 25 Stunden
Hr. Johannes Harrer, Schulwart der ASO, übernimmt Post und kleine Reparaturen
Bezirksschulinspektor:

OSR Franz Wimmer wurde mit 1. August
mit den Aufgaben des BSI betraut.
Durch den Finanzausgleich, den die Bundesregierung mit den Bundesländern abgeschlossen hat, werden Mehrdienstleistungen weitgehend gestrichen (Für die PTS stehen 200 Unterrichtsstunden und 12 Administrationsstunden zur Verfügung). September 2002: 78 Schüler - Der Schülerrückgang von 91 auf 78 geht auf Grund der neu errichteten Klassen in der HTL (Informatik), der HLM (1-jähr. Wirtschaftsfachschule) und der Aufbaustufe im BORG und ORG d. Engl. Frl. zurück.
Geplante Änderungen für das Schuljahr 2003/2004:  BM:BWK - Ministerin Elisabeth Gehrer verordnet für alle Schulen der Oberstufe eine 2-stündige Kürzung der Stunden. Zwei Streiktage sind die Folge, die Regierung Schüssel-Haupt verschlechtert auch die Pensionsregelungen für alle Arbeitnehmer.
Durch den Finanzausgleich der Regierung mit den Ländern wird das Budget für Landeslehrer gekürzt. Durch den Schülerrückgang in NÖ müssen die Lehrerstunden reduziert werden.
Folge für die PTS Krems: Lt. FAG stünden uns für 8,8 Schüler 1 Lehrerposten zu. Durch die Überziehung der Stunden im Bezirk im VS- und HS- Bereich, muss die PTS Krems nur mehr mit den gesetzlichen Stunden auskommen! Pro Klasse werden 2 Stunden weniger unterrichtet!

Schuljahr 2003/04:
Die Befürchtungen der Planungen in den Ferien sind eingetroffen: Stundenkürzungen, Kürzung bei Unverbindlichen Übungen, Streichung eines Fachbereiches. Mit Stichtag 1. 10. 2003 werden 90 Schüler (62 K + 28 M) unterrichtet. Es dürfen nur 3 Klassen zu durchschnittlich 30 Sch. gebildet werden. Auf Grund der kleinen P3 - Klasse (max. 26 Schüler) müssen die Stammgegenstände in 4 Gruppen (ausgen. Rel) unterrichtet werden. Die Schule kann 174,5 Wochenstunden anbieten, 12 Stunden werden für Leitung, Informatik, Administration verwendet. Es gibt keine Mehrdienstleistungen, 3x0,5 Stunden kann Verkehrserziehung angeboten werden, Erste Hilfe wird im Rahmen des Jugendrotkreuzes unterrichtet.

Schuljahr 2004/05:
Schülerrückgang von 96 auf 63 Schülern (33 %) - Begründung: Errichtung einer 2. Klasse der Hauswirtschaftsschule der HLA Krems. Streichung eines Fachbereiches, Versetzung von Lehrern, Kürzung von Stunden sind natürlich die Folgen, Kürzung bei Unverbindlichen Übungen (VE nur mehr 1 Std. für alle Schüler). Mit Stichtag 1. 10. 2003 werden 63 Schüler unterrichtet. Mit 1.2. 2004 stieg die Schülerzahl auf 72 SchülerInnen. Es dürfen nur 3 Klassen und 6 Fachbereiche gebildet werden.
NÖN-Artikel zur Personalvertreterwahl im Bezirk Krems (jpg-Datei, wird in neuem Fenster geöffnet)

Schuljahr 2005/2006:
Schüler und Klassen:
Mit Stichtag 1. 10. 2005 werden 70 Schüler  unterrichtet. Mit 1.1. 2006 stieg die Schülerzahl auf 73 SchülerInnen. Es dürfen 3 Klassen und 6 Fachbereiche (7 Fachbereich gemeinsam) gebildet werden.
Lehrer:
OSR Alfred Hackl, Schulleiter
SR Elfriede Baumgartner,
OLPTS Walter Nawratil, Stv.
OLPTS Barbara Grossauer
OLPTS Margit Schörgmaier, KV-P2
HOL Heinz Gruber, Teilzeit
HOL Herbert König, KV-P3
HL Evelyn Unger, dienstzugeteilt nach Langenlois
HL Virginia Zöch,
OLfWE Karin Samac, 8 Std. EKS

Schuljahr 2006/2007:
Schüler und Klassen:
Schulbeginn für die Schüler ist erstmalig am Montag um 8:00. Mit Stichtag 1. 10. 2006 werden 62 Schüler unterrichtet. Mit 1.1. 2007 stieg die Schülerzahl auf 66 SchülerInnen. Es dürfen 3 Klassen und 6 Fachbereiche (8 Fachbereiche gemeinsam) gebildet werden. Neu in diesem Schuljahr ist die Ganztagsbetreuung am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag - Dienstag und Donnerstag wird nur die Mittagsaufsicht gehalten, Mittwoch 2 Stunden Bewegung und Sport (Jazzdance, Fußball, Eislauf,...). Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Begabungsförderung, Berufsorientierung für Mädchen, Computerführerschein, Förderunterricht,...  werden in Kursform am Mittwoch nachmittags unterrichtet.

Schuljahr 2007/2008
Schüler und Klassen:
In diesem Schuljahr könne wieder 4 Klassen geführt werden, da die Schülerzahl 76 Schüler zu Schulbeginn übersteigt und die neue Klassenteilungszahl auf 25 gesenkt wurde.
Es werden 8 Fachbereiche geführt, wobei einige Stunden gemeinsam gehalten werden (TS, TZ; TV,..)
Lehrer:
Koll. Zöch geht in den Mutterschutzurlaub, sonst ist das Team unverändert wie in den Vorjahren.
Die Unterrichtsstunden gleichen dem Vorjahr, ebenso die Schulveranstaltungen.

Schuljahr 2008/2009
Schüler und Klassen:
Zu Schulbeginn erscheinen über 76 Schüler. Auf Grund der Teilungszahl 25 dürfen 4 Klassen mit 8 Fachbereichen geführt werden.
Die Schülerzahl steigt bis Dezember auf 86 Schüler.
Lehrer:
Koll. Virginia Zöch kommt aus dem Karenzurlaub zurück, wurde aber der HS Engl. Frl. zugeteilt. Koll. Unger Evelyn wird weiterhin der HS Langenlois zugeteilt. 6 kath. Religionsstunden werden von Koll. Irmgard Vogl von der HS Krems-Mitterweg unterrichtet, Islamische Religion unterrichtet Frau Demir mit 1 Stunde.
Lehrer, die an der PTS Krems unterrichten:
OSR Alfred Hackl, Schulleitung
SR Elfriede Baumgartner, 21 Std.
St.R Walter Nawratil, 21 Std.
OLPTS Barbara Großauer, 21 Std.
OLPTS Margit Schörgmaier, 21 Std.
OLPTS Herbert König, 21 Std.
OLPTS Gerhard Graf, 21 Std.
HOL Heinz Gruber, 21 Std.
HOL Ernst Trautsamwieser, 21 Std.
ROL Irmgard Vogl, 6 Std.
OLWE Karin Samac, 6 Std
Islam. Rel, Fr. Demir, 1 Std
Schulveranstaltungen:
Ganztagsbetreuung wird weitergeführt wie im Vorjahr
3 Berufsprakt. Woche zu je 4 Tagen
Schikurs
Sportwoche
Projekttage in München
Exkursionen und Projekte in der Region

Schuljahr 2009/2010
Schüler und Klassen:
Zu Schulbeginn kommt es zu einem gewaltigen Schülerrückgang:
Ursachen sind:
1. Allgemeiner Schülerrückgang
2. Die Fachschulen nehmen auch Schüler aus den 3 Leistungsgruppen auf
3. Das Arbeitsmarktservice bietet den schwachen Schülern des 10. Schuljahres einen Kurs für Lehrlinge an, wobei die Schüler ein tägliches Taschengeld erhalten.
Von 77 im Juni gemeldeten Schülern sind im September nur 51 Schüler erschienen.
Die Schülerzahl stieg bis 31. 12. 09 auf 60 Schüler an.
Das ergibt gesetzlich 3 Klassen.
Die Schüler werden in 4 Klassengruppen und 6 Fachbereichen unterrichtet.
Die Gruppe P1 mit dem Dienstleistungsbereich Schönheit-Pflege und dem Tourismusbereich.
Die Gruppe P2 mit dem Bereich Handel-Büro.
Die Gruppe P3 mit den Bereichen Metall I und Metall II
Die Gruppe P4 mit den Bereichen Metall II , Bau und Holz
Lehrer:
Koll. HOL Heinz Gruber trat mit 1. 7. 2009 aus Krankheitsgründen in den Ruhestand.
Koll. HL Evelyn Unger wird in den Bezirk Krems-Land an die Hauptschule Langenlois versetzt.
Koll. OLPTS Gerhard Graf wird der Hauptschule Krems-Mitterweg dienstzugeteilt, bleibt aber Stammlehrer der PTS Krems.
Koll. HL Virginia Zöch wird von der HS IBMV der Engl. Frl. Krems wieder an die PTS Krems zurückversetzt.
HOL Ernst Trautsamwieser wird zum OLPTS (Oberlehrer der Polyt. Schule) ernannt, unterrichtet an der PTS Krems, wurde dienstzugeteilt von der Hauptschule Mautern.
Lehrer, die an der PTS Krems unterrichten:
OLPTS Alfred Hackl, Oberschulrat, Schulleiter
OLPTS Elfriede Baumgartner, Schulrätin
OLPTS Walter Nawratil, Studienrat
OLPTS Barbara Großauer
OLPTS Margit Schörgmaier, Schulleiter – Stellvertreter
OLPTS Ernst Trautsamwieser,
OLPTS Herbert König
HL Virginia Zöch
OLfWE Karin Samac unterrichtet EKS mit 4 Std. (Stammschule HS Mitterweg)
RL Irmgard Vogl unterrichtet kath. Religion mit 2 Std. (Stammschule HS Mitterweg)
Frau Demir unterrichtet islamische Religion mit 1 Std.
Schulveranstaltungen:
Die Ganztagsbetreuung für 2 Nachmittage wird weitergeführt, das sind Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Fußball, Förderkurse, IBEK-Stunden, Schülerbüchereistunden, Mittagspausenaufsicht.
Erstmalig wurden Projekttage für den Tourismusbereich in Venedig (24.-27.11.09) durchgeführt.
Schikurs und Sportwoche konnten auf Grund der geringen Teilnehmerzahlen nicht durchgeführt werden.
An den Projekttagen in München im Juni 2010 nahmen alle Schüler teil.
Weitere Aktivitäten des Schuljahres:
3 Berufspraktische Wochen zu je 4 Tagen
5 Individuelle Tage pro Schüler zur Lehrstellensuche
2 Tage Bewerbungstraining von externen Trainern der Raika Krems und der NÖ Arbeiterkammer .
Exkursionen ins Parlament nach Wien, ins Landhaus nach St. Pölten, zum Magistrat Krems, der Bezirkshauptmannschaft Krems, zum Landesgericht Krems, zur Gebietskrankenkasse Krems, zur Arbeiterkammer Krems, etc.
Exkursionen zu Betrieben der Region, wie der Vöest-Alpine Krems, Dynea und Kemira (Krems-Chemie), Mittelbetrieben in Krems,….
Übungsfirma der PTS Krems – 10 jähriges Jubiläum
Projekte zu verschiedenen Themen der Schule, der Stadt und des Bezirkes.

Schuljahr 2010/2011
Schüler und Klassen:
Für insgesamt 75 Schüler wären gesetzlich drei Klassen vorgeschrieben, die offiziell auch geführt werden, schulautonom wird jedoch wie im Vorjahr eine vierte Klasse geführt:
Die Schüler werden in 4 Klassengruppen und 6 Fachbereichen unterrichtet:
- Die Gruppe P1 mit Schönheit-Pflege und dem Tourismusbereich
- Die Gruppe P2 mit dem Bereich Handel-Büro
- Die Gruppe P3 mit den Bereichen Metall I und Metall II
- Die Gruppe P4 mit den Bereichen Metall III, und der Gruppe Bau
Lehrer 2010/11:
Zu Schulbeginn wird OLPTS Trautsamwieser von der HS Mautern an die PTS Krems versetzt.
OSR Alfred Hackl, Schulleiter
SR Elfriede Baumgartner
OLPTS Graf Gerhard
OLPTS Großauer Barbara
OLPTS König Herbert
OLPTS StR Nawratil Walter
OLPTS Schörgmaier Margit
OLPTS Trautsamwieser Ernst
HL Zöch Virginia
OLfWE Samac Karin (Stammschule HS Mitterweg) unterrichtet EKS
RL Vogl Irmgard (Stammschule HS Mitterweg) unterrichtet Religion
Frau Yildiz Demir unterrichtet islam. Religion
Leiterwechsel:
Am 31. Oktober geht OSR Hackl Alfred in den wohlverdienten Ruhestand. Er leitete vorbildhaft und mit viel Engagement und Fingerspitzengefühl 15 Jahre lang die Polytechnische Schule Krems und war maßgeblich an der positiven Entwicklung der PTS beteiligt. Er beteiligte sich auch intensiv bei der Planung des Schulzentrums und arbeitete am Pädagogischen Institut Niederösterreich, dem Arbeitskreis für PTS im Bundesministerium und der Bezirkslehrerarbeitsgemeinschaft Krems mit. OLPTS Trautsamwieser Ernst übernimmt die Schulleitung.
Ernennung zum Schulrat:
Frau OLPTS Margit Schörgmaier wird mit 1. Februar 2011 vom Bundespräsidenten zur Schulrätin ernannt. Bürgermeisterin Inge Rinke, BSI Gerhard Fischer, Personalvertreter Walter Wagensonner und Schulleiter Ernst Trautsamwieser gratulieren ebenso herzlich wie das Lehrerteam der PTS.
Standortwechsel:
Eine einschneidende Veränderung im Kremser Pflichtschulwesen betrifft auch die Polytechnische Schule: Das Schulzentrum Krems wird fertiggestellt und die PTS übersiedelt mit Beginn des zweiten Semesters in das neue Schulzentrum in der Edmund-Hofbauer-Straße 9. Die beiden Hauptschulen Mitterweg und Stein werden zur Hauptschule Krems an der Donau zusammengelegt und übersiedeln ebenfalls so wie die Allgemeine Sonderschule in das Schulzentrum. Für die PTS bedeutet das eine enorme Verbesserung der Unterrichtsmöglichkeiten, da die Räumlichkeiten in der Althangasse sehr beengt waren und keine eigenen Funktionsräume zur Verfügung standen. Die PTS im Schulzentrum verfügt nun im Erdgeschoß über je einen Werkraum für die Fachgruppen Bau, Elektro, Holz und Metall sowie über einen Maschinenraum für Holz und Metall. Im ersten Stock liegen Direktion, Lehrerzimmer, Sekretariat und Besprechungszimmer im Verwaltungstrakt sowie der Funktionsraum für die Fachgruppe Handel/Büro und Klassenzimmer. Im zweiten Stock liegen ebenfalls Klassenzimmer sowie zwei Informatik-Gruppenräume und ein Vortragssaal für 80 Personen. Der EDV-Raum 2 im Kellergeschoß wird ebenfalls ausschließlich von der PTS benutzt und ist wie alle Klassenräume mit einer elektronischen Tafel ausgestattet. Für jeden PTS-Schüler ist ein PC-Platz gesichert, was das selbstständige Lernen, die Berufsorientierung und Lehrstellensuche erleichtert. Mit der Übersiedlung gehört nun die PTS Krems zweifellos zu den am besten ausgestatteten Polytechnischen Schulen Österreichs.
Schulveranstaltungen:
Die Ganztagsbetreuung für 2 Nachmittage wird weitergeführt, das sind Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Fußball, Förderkurse, IBEK-Stunden, Schülerbüchereistunden
An den Projekttagen in München nehmen 45 Schüler teil.
3 Berufspraktische Wochen zu je 4 Tagen und eine Woche individuelle Schnuppertage dienen wieder der Berufsorientierung und Lehrstellensuche.
Teilnahme an der Lehrstellenbörse der Kremser Wirtschaft, Bewerbungstraining am AMS, Schuldnerberatung, Exkursionen ins Parlament, Wirtschaftsmuseum und Technisches Museum, Besuch der Berufsorientierungsmesse im VAZ St. Pölten, Betriebsbesichtigungen, Übungsfirma, Gerichtsbesuche u.v.a.m. runden das Schuljahr ab.

Schuljahr 2011/2012
Schüler und Klassen:
Die Übersiedlung ins neue Schulzentrum wirft nun leider die ersten Schattenseiten voraus: Die „Kopfquote“ (jener Betrag, den die Gemeinden pro Schüler an die Schulgemeinde der PTS Krems zu bezahlen haben) wird mit über 10.000 € festgesetzt. Viele Gemeinden schicken ihre Schüler nicht mehr an unsere PTS, weil sie es sich nicht leisten können. Diese Schüler besuchen nun entweder eine sprengelfremde PTS oder eine Bundesschule (überwiegend landwirtschaftliche Schulen). Dadurch ergibt sich zu Schulbeginn ein dramatischer Schülerschwund. Nur mehr 50 Schüler besuchen die Polytechnische Schule Krems (2 Klassen), es können aber trotzdem 5 Fachbereiche angeboten werden:
P1 mit den Fachbereichen Bau und Metall
P2 mit den Fachbereichen Dienstleistung, Elektro und Handel/Büro
Lehrer 2011/2012:
SR Elfriede Baumgartner (über dreißig Jahre an der PTS Krems) und StR OLPTS Walter Nawratil, die beide am positiven Geschehen an der Schule maßgeblich beteiligt waren, treten mit Schulbeginn den wohlverdienten Ruhestand an; OLPTS Barbara Großauer tritt das Freijahr im Zuge ihres Sabbaticals an. Wegen der geringen Schülerzahl sind auch Nachbesetzungen nicht notwendig.
Den katholischen Religionsunterricht führen Margit Schörgmaier und Gerhard Graf durch, die islamischen Schüler unterrichtet Dipl.Päd. Mohamed Shalabi.
Schulveranstaltungen:
Die Ganztagsbetreuung an zwei Nachmittagen wird weitergeführt, das sind Verkehrserziehung, Erste Hilfe, Fußball und Förderkurse.
Drei Berufspraktische Wochen zu je vier Tagen, eine Berufserkundungswoche und eine Woche individuelle Schnuppertage dienen wieder der Berufsorientierung und der Lehrstellensuche. Daneben gibt es wieder die Teilnahme an der Kremser Lehrstellenbörse, Besuche der Kremser Schulinformationsmesse, der START-Messe und der Messe „Zukunft-Arbeit-Leben“ der Arbeiterkammer sowie Betriebsbesichtigungen. Bewerbungstraining am AMS, Exkursionen ins Parlament, ins Wirtschaftsmuseum und ins Technische Museum sowie Schuldnerberatung, die Übungsfirma der Fachgruppe Handel/Büro, Gerichtsbesuche, eine Projektwoche in München u.v.a.m. runden das Programm im Schuljahr ab.